Nur wir zwei und eine Reise, die mehr war als ein Ort
- Bettina Büker

- 4. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
(17.-19.10.25) Manchmal braucht es keinen großen Anlass.
Nur Zeit.
Und die bewusste Entscheidung, sie miteinander zu verbringen.
Diese Reise war ein Geschenk an unsere Tochter Kim zu ihrem Geburtstag.
Und rückblickend auch ein Geschenk an uns beide.
Im Oktober sind wir gemeinsam nach Barcelona geflogen.
Nur wir zwei.
Raus aus dem Alltag.
Raus aus all dem, was sonst so selbstverständlich Raum einnimmt.
Schon beim Ankommen war da dieses Gefühl von Leichtigkeit.
Es war warm.
Der Flug war entspannt.
Wir holten unseren Mietwagen ab und fuhren zum Hotel.
Unser Zimmer war wunderschön.
Ein Blick auf den Pool, der sofort Ruhe ausstrahlte.
Ein Ort zum Ankommen.
Und ein Frühstück, das den Tag langsam und genussvoll beginnen ließ.
Den ersten Tag verbrachten wir mitten in der Stadt.
Wir ließen uns treiben, sammelten Eindrücke, tauchten ein in die Atmosphäre dieser lebendigen, kraftvollen Metropole.
Wir besuchten die Kathedrale, spazierten durch den kleinen Hafen, ließen uns von den Gebäuden und der Architektur inspirieren.
Zwischen all den kleinen Cafés, Farben und Geräuschen war auch das andere Barcelona spürbar:
die vielen Menschen, die Nähe, das Aufpassen auf die eigenen Wertsachen.
Wach sein.
Präsent bleiben.
Am Abend kehrten wir ins Hotel zurück und machten uns von dort noch einmal auf den Weg zum Strand.
Eine lange, wunderschöne Meile, gesäumt von Restaurants, Geschäften und Leben.
Glücklich und müde fielen wir später ins Bett.
Am nächsten Tag ging es mit dem Auto weiter nach Lloret de Mar.
Ein Tapetenwechsel.
Ein anderes Tempo.
Wir besuchten das Naturdenkmal Tossa de Mar – mit seinen einzigartigen Wanderwegen, den weiten Blicken und dieser besonderen Kraft, die man nicht erklären muss, sondern spürt.
Auch das Castell d’en Plaja ließen wir nicht aus.
Geschichte, Aussicht, Stille zwischen all dem.
Der Strand von Lloret de Mar war ein Ort voller Energie.
Felsen, Wasser, Menschen, Bewegung.
Und vor allem: Zeit zu zweit.
Gespräche.
Lachen.
Einfach Sein.
Unser letzter Tag gehörte noch einmal ganz Barcelona.
Wir besuchten den Park Güell unfassbar schön, inspirierend, lebendig.
Viele Menschen, viele Eindrücke, großartige Aussichten, besondere Gebäude und Pflanzen.
Von dort ging es zurück in die Innenstadt, zur Promenade am Strand.
Ein Ort voller Freiheit.
Menschen, die sich bewegen, Sport treiben, leben.
Jugendliche, Musik, gutes Essen, Begegnung.
Wir mieteten Fahrräder und erkundeten die Stadt auf diese Weise.
Noch einmal alles aufsaugen.
Noch einmal bewusst da sein.
Und dann war sie da diese stille Dankbarkeit.
Diese Reise war mehr als eine Stadt.
Mehr als Orte.
Mehr als Bilder.
Sie war Zeit.
Echte Verbindung.
Mama und Tochter.
Ohne Ablenkung.
Ohne Müssen.
Etwas, das im Alltag so leicht verloren geht.
Und doch mit keinem Geld der Welt zu bezahlen ist.










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